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Le Mans 24h

2010-06-13
  
Einen hervorragenden elften Gesamtrang und dem dazugehörigen Sieg in der Kategorie der GT2- Fahrzeuge bei der 78. Auflage des legendären Langstreckenrennens, den 24 Stunden von Le Mans, errangen der Nürtinger Porsche Werksfahrer Wolf Henzler gemeinschaftlich mit seinen beiden Werksfahrerkollegen Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich) in sehr souveräner Manier mit einem Porsche 911 GT3 RSR des Felbermayr-Proton-Teams. Wolf Henzler, der in Le Mans zum dritten Mal am Start war, konnte sich über diesen grandiosen Le Mans Sieg in der französischen Region Pays de la Loire als das buchstäbliche Highlight seiner bisherigen Karriere verbuchen. Das Projekt ‚Le Mans’ begann für Wolf Henzler schon am Montag der vergangenen Woche. „Bereits die Fahrzeugabnahme ist in Le Mans ein Spektakel mit viel Publikum und am Mittwoch wurde auch schon das Training aufgenommen“, erklärte der Porsche-Werksfahrer. Das Starterfeld des legendären Langstreckenrennens im Nordwesten Frankreichs ist auf maximal 56 Fahrzeuge beschränkt. Die begehrte Eintrittskarte und Einladung nach Le Mans erhält ein Team nur dann, wenn es in internationalen Rennserien geforderte Erfolge nachweisen kann. Dass der Profirennfahrer aus Nürtingen mit dem Felbermayr-Porsche 911 GT3 RSR nicht um den Gesamtsieg fahren konnte, lag einfach in der Tatsache begründet, dass die sog. LMP1 und LMP2 Prototypen, die eigens für diese Rennen gebaut sind, über mehr Leistung verfügen und runde 300 Kilogramm weniger Gewicht auf die Waage bringen. Die vier Gewinner der einzelnen Klassen ergeben sich neben den Gesamtsiegern, aus den Klassen LMP1, LMP2, LMGT1 und LMGT2. Für das Team Wolf Henzler/ Marc Lieb/ Richard Lietz war von Anfang an alles im grünen Bereich. „Das Auto war bestens auf die 13,880 km lange Rennstrecke präpariert und gab keinerlei Anlass zur Sorge“, meinte Wolf Henzler nach den Trainingsläufen, die sowohl tagsüber als auch in der Nacht zu absolvieren waren. Marc Lieb qualifizierte das Auto mit der Startnummer 77 auf die fünfte Startposition mit einer Rundenzeit von 4.01,640 Minuten. „Der Starplatz ist ganz ok“, meinte Wolf Henzler, auch im Namen seiner Partner, nach dem Qualifying. Die schnellsten Piloten der LMGT2-Fraktion, die sich mit 18 Fahrzeugen von insgesamt sieben verschiedenen Herstellern zusammensetzte, waren mit der Poleposition-Zeit von 3.59,233 Minuten Jaime Melo/ Gianmaria Bruni/ Pierre Kaffer mit ihrem Ferrari F430 GT vor den beiden Chevrolet Corvette C6 von Oliver Gavin/ Oliver Beretta/ Emmanuel Collard sowie Jan Magnussen/ Johnny O’Connell/ Manuel Garcia. Allerdings wurde die erfolgreiche Ferrari-Mannschaft von der Pole wegen eines nicht Regelkonformen Heckflügel, der in der technischen Nachprüfung ermittelt wurde, an das Ende des gesamten Starterfelds verbannt. Den Start zum 24 Stunden Rennen Marc Lieb. Zunächst fuhren Marc Lieb und Richard Lietz jeweils einen ca. einstündigen Stint, was 14 Runden und einer Tankfüllung entsprach, um mehr über den Reifenverschleiß zu erfahren. „Wir fuhren dann im weiteren Verlauf des Rennens alle einen Doppelstint, d.h. wir wechselten nach erst zwei Stunden den Fahrer und die Reifen. Die stündlichen Tankstops behielten wir natürlich bei“, beschrieb Wolf Henzler den Rennverlauf. Das Fahrertrio fuhr konstante Rundenzeiten und konnte im Verlauf der 24 Stunden ihren Porsche immer weiter nach vorne bringen. Safety-Car-Phasen ließen das Feld öfters wieder zusammenrücken. Die Nacht brach an und die Rundenzeiten waren fast den am Tag gefahrenen identisch. Vorneweg tobte der Kampf um die Spitze zwischen den Peugeots und den Werkswagen von Audi, die die ‚kleineren’ GT-Fahrzeuge stets nach etwa sechs Runden überrundeten. Am Sonntag Vormittag fielen dann die Führenden GT2 Corvettes Unfällen bzw. Materialdefekten zum Opfer. Fünf Stunden vor Rennende konnte sich der GT2 Führende Wolf Henzler, auch stellvertretend für seine Teamkollegen freuen: „Der Schlüssel zu diesem Zwischenerfolg war, dass wir nicht das allerkleinste technische Problem hatten. Der Porsche läuft wie das sprichwörtliche Uhrwerk.“ Die Porsche 911 GT3 RSR zeichneten sich in Le Mans vor allen Dingen durch ihre sprichwörtliche Zuverlässigkeit aus. Tanken und Reifen wechseln waren die Hauptaufgaben der Crews während der insgesamt benötigten 25 Stops an den Boxen. So war es dann weiter nicht verwunderlich, dass das Trio Henzler/ Lieb/ Lietz mit konstanten und schnellen Rundenzeiten einen Vorsprung von zwei Runden auf den Ferrari F430 GT als Zweitplatzierten herausgefahren hatten und dem Haus Porsche gleichzeitig den 98. Klassensieg einfuhren. Den dreifachen Gesamtsieg sicherte sich die Audi-Mannschaft mit ihren R15 TDI Prototypen. Die hoch favorisierten Peugeots fielen mit Motorschäden aus.
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American Le Mans Series – Mosport - Lauf 8
29 Aug 2010

Der vorletzte Lauf zur American Le Mans Serie hat für Motorsportler Wolf Henzler und seinen Partner Bryan Sellers nicht die erhoffte Platzierung gebracht. Beim Grand Prix im kanadischen Mosport belegte das Duo mit seinem Falken-Tire-Porsche 911 GT...

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